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Pilzglück oder Frust? 10 Tipps für die glückliche Pilzsuche

Pilzglück oder –Frust? 10 Tipps für die glückliche Pilzsuche. 

Im Spätsommer geht es los: der leise Kampf um die leckersten Waldpilze. Städter und Landeier strömen in die Wälder, um die frischesten und größten Pilze zu finden. Erfolgreich ist der, der das Wetter und somit die Pilzwachsbedingungen gut einschätzen kann und die besten Pilzgebiete kennt. Jeder ist bei dieser Suche allein. Denn wer den Pilz findet, darf ihn auch behalten. Getreu nach dem Motto: Wer zuletzt kommt, muss eben nehmen was übrig bleibt. Und das ist oft: NICHTS. Wir geben dir 10 Tipps für eine erfolgreiche und glückliche Pilzsuche.. 
 

Tipp 1: Das Wetter bestimmt die Pilzsaison 

Je nach Wetterlage beginnt die Pilzsaison früher oder später. Beobachte ab Juli das Wetter. Ist es feucht und warm? Hat es also oft geregnet und trotzdem warme Tage und Nächte gegeben? Dann lohnt sich ein Waldspaziergang, um die Lage zu prüfen. Bereits Ende Juli können bei dieser Wetterlage Steinpilze, Pfifferlinge und Co zu finden sein. Einen Pilzkalender findest du hier.

Tipp 2: Das richtige Mindset! 

Im Selbsttest haben wirherausgefunden, dass das Mindset eine wichtige Rolle spielt. Bei gestressten Pilzsuchern verstecken sich die Schätze des Waldes. Also: Je entspannter du bist, desto glücklicher und erfolgreicher die Pilzsuche. Pilze suchen ist wie Meditation.Es empfiehlt sich mit der Absicht in den Wald zu gehen, nur einen entspannten Waldspaziergang machen zu wollen. Nutze diese Runde, um deinen Blick zu trainieren, den Pilzduft wahrzunehmen und zu lokalisieren und die Wetterlage im Wald zu checken. 

Tipp 3: Die richtige Ausrüstung 

Was braucht ein glücklicher Pilzsucher? Fangen wir bei der Kleidung an. Je nach Wetter empfehlen wir lange Kleidungsstücke, die möglichst viel Haut bedecken. Denn dort wo sich Pilze verstecken, lauern auch hungrige Zecken. Wie oft ist es dir schon passiert, dass du, den Blick stur auf den Boden gerichtet, durch ein großes Spinnennetz gelaufen bist? Da hilft natürlich ab und zu mal den Kopf zu heben. Aber auch ein Hut kann hilfreich sein. 

Des Weiteren benötigst du ein kleines Körbchen. Pilze mögen es nicht in einer Plastiktüte übereinander gelegt  und gequetscht zu werden. Ein kleines Bastkörbchen oder leichter Eimer reicht aus. Hast du dann einen Pilz gefunden, brauchst du ein kleines Pilzmesser (OPINEL), um den Pilz abzuschneiden und zu putzen. Wichtig: Abschneiden und die Wurzel zurücklassen. 

Tipp 4: Das richtige Pilzmesser 

Ein gutes und schönes Pilzmesser erhöht unsere Freude, Pilze zu sammeln. Es ist mehr als nur die Alternative zu einem traditionellen Taschenmesser. Folgende Kriterien gelten für das optimale Pilzmesser: 

  • Gebogene Klinge 

  • Gezahnter Klingenrücken 

  • Zusammenklappbar (Hosentaschenformat) 

  • Naturborsten am Schaftende 

  • Dunkle, harte Borsten z.B. vom Wildschwein 

  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis 

Es gibt Pilzmesser in vielen Preisvarianten. Bei dem Pilzmesser von Opinel passt das Preis-Leistungsverhältnis optimal.  

Tipp 5: Nimm nur die Pilze, die du kennst. 

Jeder essbare Pilz hat einen giftigen Gegenspieler. Sei achtsam beim Sammeln und nimm nur die Pilze mit nach Hause, die du genau kennst. Lass die Pilze im Zweifel stehen. Wenn du dir unsicher bist, kannst du dich vor der Pilzsuche in einem Pilzführer belesen oder deine Pilze von geprüften Pilzsachverständigen der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM) auf Essbarkeit hin überprüfen lassen. Die DGfM bietet eine Liste mit Pilzsachverständigen, welche du nach der Postleitzahl filtern kannst. 

Tipp 6: Zur richtigen Zeit am richtigen Ort 

Am besten gehst du deine Pilze antizyklisch suchen. Am Wochenende gehen ALLE! Pilze brauchen bei guten Wetterbedingungen circa 3 Tage um nachzuwachsen. Somit empfiehlt es sich Mittwoch oder Freitag Pilze suchen zu gehen. Am besten in den frühen Vormittagsstunden. Wähle eine Route, die nicht so überlaufen ist. Ein paar Meter abseits von den Waldwegen versprechen höher Sucherfolge. Pilze lieben feuchte Böden. Und je nach Pilzart auch unterschiedliche Bäume. Birkenpilze findet man beispielsweise in der Nähe von Birken. 

Merke dir deine Fundstellen für die kommenden Suchen. Wenn du besonders viele Pilze einer Art an einem Ort gefunden hast, wachsen sie mit großer Sicherheit beim nächsten Mal dort nach. Spitze deine Ohren, wenn Bekannte von ihren Pilzsuchen bzw. Funden berichten. Pilzstellen werden gern geheim gehalten. Vielleicht kannst sie jedoch durch geschicktes Fragen den einen oder anderen Pilzfreunden entlocken. 

Tipp 7: Singen! 

Wir kommen kurz zu Tipp 2 zurück. Ein positives Mindset ist sehr wichtig. Kein Druck, kein Neid, keine Hast. Solltest du musikalisch sein, summe dein selbst-komponiertes Pilzlied. Lobe sie, locke die Pilze aus ihrem Versteck. Singe dem Wald ein Dankeslied. Im Ernst: eine fröhliche Stimmung während der Pilzsuche sorgt für Ausdauer und Besonnenheit während der Suche. Damit dein Pilzblick nicht müde wird. ;-)

Tipp 8:  Höchstmengen beachten 

Wenn du alle Tipps bisher befolgt hast, steht deinem Pilzglück nichts im Wege. Dann ist nur noch an die Höchstmenge für Sammler pro Tag zu denken. Um den Fortbestand der Pilze zu sichern, ist in Deutschland eine bestimmte Höchstmenge für Sammler pro Tag zugelassen. Diese Menge variiert von Bundesland zu Bundesland. Als Richtwert gilt ein Kilo pro Person pro Tag. Durch diese Regelung soll der Pilzbestand in den Wäldern geschützt und ein gewerblicher Handel mit im Wald gesammelten Pilzen verhindert werden. "Wer unberechtigt kiloweise Pilze aus dem Wald schleppt und dabei erwischt wird, riskiert – so aktuelle Urteile – ein saftiges Bußgeld von bis zu 5.000 Euro. " sagtder AGDW Geschäftsführer Michael Rolland. Es gibtein generelles Sammelverbot in öffentlichen Parks, Naturschutzgebieten, Nationalparks, sowie auf eingezäunten Waldflächen und Flächen, auf denen Holz geschlagen wird besteht.  

Tipp 9: Gründliches Putzen und sicheres Zubereiten 

Nach erfolgreicher Suche kannst du deine Pilze zu Hause auf Zeitungspapier legen und nochmals genau betrachten, ob es sich bei allen Funden um Speisepilze handelt. Beim NABU findest du eine Auflistung der beliebtesten Speisepilze.

Die Pilze sollten ordentlich geputzt werden. Hierfür kannst du wieder dein Pilzmesser oder einen Pinsel oder ein Stück Küchenrolle verwenden. Achtung: kein Wasser benutzen – die Pilze würden sich sonst damit vollsaugen und an Geschmack verlieren. Bei den meisten Sorten schält man den Stiel dünn ab. Auch die Kappe wird gegebenenfalls gehäutet, der Pilzschwamm entfernt (sonst wird der Pilz in der Zubereitung zu matschig) und der Pilz in größere oder kleinere Stücke geschnitten, um nach Maden zu suchen.  

Champignons und Austernpilze können roh und/oder gekocht eingefroren werden. Pfifferlinge (Eierschwammerl) schmecken nach dem Auftauen leicht bitter. Sie sollten vor dem Einfrieren kurz in kochendem Salzwasser und einer Prise Zitronensäure blanchiert werden. Nach dem Auftauen verlieren Pilze ihre feste Konsistenz und werden matschig. Daher ist es besser, sie unaufgetaut weiterzuverarbeiten und noch tiefgefroren Pfannengerichten und Saucen beizumengen. Es empfiehlt sich die Pilze vor dem Einfrieren in Scheibchen oder Viertel zurecht zu schneiden.  

Einige Pilzsorten (z.B. Steinpilze) lassen sich in dünn geschnittenen Scheiben gut trocknen, dann in Schraubgläsern aufbewahren und später als Soßenbeilage verwenden. Für das Trocknen kannst du sie auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und entweder im Backofen bei geringer Temperatur oder in der Sonne trocknen. 

MONALiTO Tipp: Du kannst ein Zusammenkleben der Pilzscheiben vermeiden, indem du die geputzten und zurechtgeschnittenen Pilze auf ein großes Brett o.ä. legst und für circa 24 Stunden in den Tiefkühler legst. Sie lassen sich anschließend auf Gefrierbeutel aufteilen oder in andere Gefäße portionieren. Du kannst deine Pilze dann bis zu einem Jahr im Tiefkühlschrank lagern, ohne dass sie an Qualität einbüßen. 

Bei der Zubereitung gelten generell folgende Hinweise:

  • Pilze nie warm halten 

  • Schnell auskühlen lassen 

  • Direkt danach im Kühlschrank bis zu 24 Stunden aufbewahren

  • Einmaliges Wiedererhitzen

  • Mindestens 70° Celsius erreichen

  • Mehrere Minuten durchgaren lassen

  • Im Zweifel Speisethermometer verwenden 

(Quelle: Focus Online) 

 Tipp 10: Genießen & Schweigen 

Es gibt zahlreiche gute Rezepte für Pilzgerichte. Der Klassiker ist die gemischte Pilzfpfanne. Wir lieben das Rezept von der Mama's Rezepte Homepage.

 MONALiTO wünscht dir viel Freunde und guten Appetit!

 

Anmerkung der Redaktion: Das verwendete Titelbild stammt von der Webseite http://www.freepik.com.
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